2. Damenmannschaft

Berichte der Saison 2004/05



WAZ, 26.04.2005




Ruhr Nachrichten, 26.04.2005




WAZ, 19.04.2005




Ruhr Nachrichten, 19.04.2005




WAZ, 13.04.2005




Ruhr Nachrichten, 12.04.2005




Kordula Breitsprecher

Spiel vom 10.04.2005

TV Unna II - bhc II       21:25 (9:16)

Es spielten: Julia und Daggi, Dani, Yvi 1, Borne 8, Susi 2, Isa 2, Kathrin 5, Tina 4, Karen 3.

Puhhh, das ging gerade noch mal gut. Nach einer furios vorgetragenen ersten Hälfte, hätten sich unsere Damen beinahe kurzfristig (mal wieder) um den verdienten Lohn in Form eines Sieges gebracht. Unser Team begann konzentriert und mit dem gewissen Quäntchen Glück des Tüchtigen. Bälle die nicht von Julia pariert wurden gingen an den Pfosten oder knapp vorbei, während unsere Angreiferinnen der Unnaer Torfrau keine Chance gaben, ihre Finger an den Ball zu bekommen. Lohn war eine 4:1 Führung unseres Teams und einem Wechsel im Tor von Unna nach noch nicht einmal 8 gespielten Minuten. Doch auch dieser Wechsel bewirkte erst einmal nichts, über 7:2 und 10:5 erwarfen sich unsere Frauen einen scheinbar beruhigenden 7-Tore Vorsprung zur Halbzeit.Bis dato gefiel ein variables Angriffsspiel mit Tempowechseln und schönen Angriffskonzeptionen. Problematischer war die Abwehrarbeit. So sorgte, wie schon in Dellwig, eigentlich nur eine Gegenspielerin für Gefahr, war aber innerhalb des Deckungsverbandes nur schwerlich zu halten.

In der zweiten Halbzeit startete Unna dann ganz energisch und mit dem Vorteil, sich besser auf den Schiedsrichter einstellen zu können. Der erneute Torwartwechsel machte sich jetzt für Unna positiv bemerkbar, da unsere Damen "freundlicherweise" sich und den Keeper warm warfen. Zu hastig und völlig unnötig vergebene Angriffe, in Kombination mit flatternden Nerven in der Abwehr, ließen Unna Stück für Stück näher kommen. Ganz eng wurde es ca. 10 Minuten vor Schluss, als der Gastgeber auf 20:21 verkürzen konnte und zudem in Überzahl spielte. Umso bemerkenswerter ist das dann gezeigte kollektive "Dagegenhalten" unserer Damen. Mit einem Mal war zu spüren, dass wir nicht schon wieder mit einer knappen Niederlage nach Hause wollten. Überlegt den Ball bis zur Torchance in den eigenen Reihen haltend, warfen wir zwei Tore in dieser Unterzahl und kassierten kein Gegentreffer.

"Die erste Halbzeit über weite Strecken und die letzten Minuten haben mir so richtig gut gefallen. Die Mannschaft hat endlich mal wieder im richtigen Moment ihren unbedingten Siegeswillen gezeigt, der uns im letzten Jahr den Klassenerhalt gebracht hat. Eine Mischung aus spielerisch schön vorbereiteten Toren und erkämpften Treffern würde das Team viel besser in der Tabelle stehen lassen; dies sollte die Zielsetzung fürs nächste Jahr sein." Bei den verdienten Siegern konnten besonders Katrin und Tina gefallen.


WAZ, 05.04.2005




Ruhr Nachrichten, 05.04.2005




 

Spiel vom 03.04.2005

TuS Jahn Dellwig II - bhc II       19:18 (10:12)

Es spielten: Dagmar Sichmann, Julia Tintrop, Kristina Böhme (1), Sabine Bornemann (1), Katrin Lemke (5), Kerstin Mönche (1), Susanne Nessitt (6), Yvonne Seeliger, Isabelle van der Zanden (1), Daniela Walter, Karen Wolniak (3).

Nach den vielen freien Osterferientagen mussten unsere Damen II ins entfernte Fröndenberg zum TuS Jahn Dellwig. In der ersten Hälfte setzten sich die Gastgeberinnen bis zum 8 : 5 ab, erst dann konnten die bhc-Frauen über ein konsequentes Angriffsspiel dagegen halten. Bis zur Pause spielten sie eine 10 : 12 Führung heraus. Die 2. Halbzeit zeichnete sich durch einen Schlagabtausch aus, keine der Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen, auf beiden Seiten wurden zugesprochene 7-Meter vergeben. Unsere Damen II kassierten noch dazu durch ein mangelhaftes 1:1-Verhalten in der Abwehr zu viele Zeitstrafen, um in der ständigen Unterzahl eine souveräne Partie abzuliefern. Trotzdem konnte durch schöne Spielkombinationen immer wieder eine knappe Führung herausgespielt werden. In den Schlussminuten wurden dann wieder unkonzentriert Chancen vergeben, während auf der anderen Seite Tore kassiert wurden. So musste man beide Punkte in Dellwig lassen. Beste Spielerinnen auf dem Platz waren die Torhüterin Julia Tintrop und Susi Nessittt.


WAZ, 15.03.2005




Ruhr Nachrichten, 15.03.2005




WAZ, 01.03.2005




Ruhr Nachrichten, 01.03.2005




WAZ, 22.02.2005




Ruhr Nachrichten, 22.02.2005




Kordula Breitsprecher

Spiel vom 20.02.2005

bhc II - SG Dortmund Süd       16:17 (10:7)

Es spielten: Julia und Daggi, Kerstin, Dani, Isa, Yvi 1, Susi 1, Borne 9, Katrin 1, Karen 2, Tina 2.

Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung gegenüber den letzten Wochen standen unsere Frauen am Ende wieder mit leeren Händen da. Durch eine sehr konzentrierte Spielweise konnte unser Team den (fast schon obligatorischen) 0:1 Rückstand kontinuierlich in eine 4:1 Führung umwandeln und auch in der Folgezeit den 3 Tore-Abstand behaupten. Gestützt auf eine gute Leistung von Torfrau Julia Tintrop hätte die Mannschaft bei besserer Umsetzung der taktischen Vorgaben, und auch ein wenig mehr Glück, dennoch mit einer deutlicheren und dann auch sicher schon vorentscheidenden Führung in die Kabine gehen müssen. Nach zwei weiteren Toren und einem zwischenzeitlichem 5 Tore-Vorsprung war erst einmal "Funkstille" beim Tore werfen. So kam es insgesamt in der ersten Viertelstunde der zweiten Hälfte zu einem Abwehrduell auf beiden Seiten, gepaart mit der Frage, welche Mannschaft letztendlich mehr klare Tormöglichkeiten vergeben würde, dass 2:2 endete. Als wir dann endlich nach 16 gespielten Minuten mit dem Treffer zum 13:9 wieder mit 4 Toren Differenz führten, haben wohl die Meisten den lang ersehnten Sieg schon vor den Augen gehabt. Der anschließende , nicht zu erklärende, Einbruch war sicher unter dem Strich tragisch, sollte der Mannschaft aber dennoch nicht verzweifeln lassen, sondern an die zuvor gezeigte Leistung angeknüpft werden und gleichzeitig aus den gravierenden Fehlern, speziell in den letzten 10 Minuten gelernt werden.

Unsere Abwehr schaffte es leider nicht mehr, die linke Rückraumspielerin, die sich zweifellos in einen wahren Rausch spielte, in den Griff zu bekommen,zudem wurde der noch vorhandene Vorsprung durch überhastete bzw. zu unkonzentriert abgeschlossene Angriffsaktionen innerhalb weniger Minuten verspielt. Nach dem 13:13 Ausgleich gelang es uns nicht mehr, mit mehr als einem Tor in Führung zu gehen, was auch an einer krassen Fehlentscheidung des Schiedsrichters lag. Bei einem 7m-Wurf sprang der gegnerische Torwart im "Hampelmann" der Werferin entgegen und konnte den Wurf mit der Schulter abwehren, den zurück springenden Ball konnten wir unter Kontrolle bringen - dann kam Verblüffung Aller der Pfiff des Schiris und die Entscheidung: Freiwurf für DO wegen gefährlichem Spiel gegen den TW. Leider war der Herr B. der einzige Mensch in der Halle, der gesehen hat (was ja nicht so war), dass einem sich NICHT bewegender Torwart der Ball an den Kopf geworfen wurde. Bemerkenswert, dass die Torfrau nicht nur nicht umfiel, sondern sich noch nicht einmal kurz schüttelte oder auch nur einmal den Kopf hielt. Statt weiterhin bei Führung in Ballbesitz zu bleiben, kassierten wir im anschließenden emotionalen Durcheinander prompt den Treffer der Dortmunderinnen, die eine Minute vor Schluss sogar in Führung gingen, die zweite nach dem 0:1. Unser Treffer zum 16:16 hätte 13 Sekunden die sicherlich gerechte Punkteteilung bedeuten müssen, doch sollte der Schiedsrichter noch einmal die Hauptrolle in diesem Handballkrimi an sich reißen. Einem direkt auszuführenden Freiwurf von Dortmund, der natürlich eigentlich nie in unserem Tor landen durfte, verweigerte er nicht die Anerkennung, obwohl die Spielerin regelwidrig die Ausführung nicht im Stand, sondern im Sprung !!! vornahm. So wurde unser Team letztlich um zumindest einen hochverdienten Punkt gebracht und musste sich obendrein noch anhören: "Jetzt habe die Mannschaft schon zum zweiten Mal gepfiffen und sie haben beide Spiele verloren." Angesichts der klaren Fehlentscheidungen muss man nicht nur die eigentlich natürliche Frage "warum wohl?", sondern auch den daraus resultierenden bitteren Beigeschmack versuchen, ganz schnell herunter zu schlucken. "Schade, das die Mannschaft um den Lohn ihrer Arbeit gebracht wurde, ich bin aber ganz sicher, dass sie auf dem richtigen Weg ist und sich selbst aus dem Loch holt, allen äußeren Umständen trotzend!"


WAZ, 16.02.2005




Ruhr Nachrichten, 15.02.2005




Kordula Breitsprecher

Spiel vom 13.02.2005

ETSV Witten II - bhc II       13:11 (8:4)

Es spielten: Julia und Daggi, Yvi, Borne, Susi 2, Dani, Katrin 3, Isa 2, Nati, Karen 4.

Nach einer indiskutablen Leistung ging die Niederlage in Witten in Ordnung. Obwohl die Mannschaft Torchancen ohne Ende hatte und auf Tina und Kerstin verzichten musste, mussten wir uns einem engagierter zu Werke gehenden Gastgeber geschlagen geben. Es hatte den Eindruck, als hätten unsere Spielerinnen Blei in den Schuhen, zudem war der unbedingte Siegeswillen nicht zu spüren. Immer wieder verzettelten sich unsere Akteurinnen in nichts bringende Einzelaktionen mit oftmals unnötigen Ballverlusten, die der Gegner zu schnellen Gegenstoßtoren nutze. Auch wenn sicherlich jede Spielerin unserem Geburtstagskind Julia und unserem Neuzugang Dani gerne 2 Punkte schenken wollten, ging bis Mitte der zweiten Halbzeit nicht viel zusammen. Das erste Tor fiel zum 3:1, das nächste zum 5:2; erst in den 4 letzten Minuten vor der Halbzeit gelangen die Tore zum 8 zu 3 und 8:4 Halbzeitstand. Unser Vorhaben, gleich nachzulegen, wurde im Keim erstickt - während wir 3 klare Chancen ungenutzt ließen, machte der Gegner 2 weitere "einfache" Tore und führte über 10:4 - 12:5 Mitte des zweiten Durchganges mit 13:6. Positiv kann eigentlich nur gesehen werden, dass sich die Truppe nicht "abschlachten" ließ, nur war die anschließende Aufholjagd mit 5:0 Toren zu spät, denn ein Handballspiel endet nun mal nach 60 Minuten.

"Ich weiß nicht, was mit der Mannschaft war, für mich ist die heutige Leistung unerklärlich. Einen guten Einstand hat Dani hingelegt, die am Kreis für einige Aufregung beim Gegner sorgte."


WAZ, 02.02.2005




Ruhr Nachrichten, 01.02.2005




WAZ, 25.01.2005




Ruhr Nachrichten, 25.01.2005




Kordula Breitsprecher

Spiel vom 23.01.2005

Menglinghauser SV 73 - bhc II       17:15 (9:7)

Es spielten: Julia und Daggi, Kerstin, Nati, Susi 1, Yvi 1, Karen 1, Tina 1, Katrin 4, Borne 7.

"Irgendwie liegt uns Menglinghausen so rein gar nicht." Nach 4 Siegen in Serie mussten unsere Damen zur ungewohnten Mittagszeit eine knappe Niederlage hin nehmen. Im so genannten Spitzenspiel konnten beide Mannschaften nicht überzeugen, wobei Menglinghausen stark begann und schnell mit 5:1 in Führung ging. Erst danach kamen unsere Damen besser ins Spiel und konnten über 6:4 und 8:6 bis zur Pause auf 9:7 verkürzen. Eine anfangs der zweiten Hälfte besser agierenden Abwehr war es in erster Linie zu verdanken, dass ein 11:11 Unentschieden zu Buche stand, leider verhinderten Latte und eigenes Unvermögen eine eigene Führung. Menglinghausen setzte sich bis kurz vor Schluss wieder mit 3 Toren ab, der Treffer zum 17:15 war nur noch Kosmetik. "Außer den beiden Torleuten konnte heute keine Spielerin 100 Prozent ihres Leistungsvermögens abrufen. Vielleicht war die Aussicht auf den zweiten Tabellenplatz ein Hemmschuh für die Mannschaft."


WAZ, 18.01.2005




Ruhr Nachrichten, 18.01.2005




Ruhr Nachrichten, 11.01.2005




Kordula Breitsprecher

Spiel vom 09.01.2005

bhc II - PSV Recklinghausen II       24:18 (9:9)

Es spielten: Julia, Nati (n.e.), Susi 1, Isa 2, Kerstin 1, Borne 8, Katrin 3, Tina 2, Yvi 5, Karen 2.

Mit einem gelungenen Start ins neue Jahr haben unsere Damen die Hinrunde auf einem hervorragenden vierten Tabellenplatz beendet. Nachdem unser Team sich anfangs von den schnellen PSVern überlaufen ließ und schnell mit 1:4 zurück lag, kämpften sich unsere Frauen Tor um Tor zurück ins Spiel. Nach dem 4:4 Ausgleich legte die PSV jeweils 2 Tore vor die wir immer wieder ausglichen, so dass die Seiten mit einem für uns schon glücklichem Unentschieden gewechselt wurden.

In der zweiten Hälfte kam der Gast dann nur noch einmal zu einem Unentschieden beim 10:10, ansonsten wurde unsere Abwehr von Minute zu Minute stärker, taktische Maßnahmen wurden gut umgesetzt und mit variablem Angriffsspiel auch immer wieder zu Torerfolgen gefunden. Die Mannschaft trieb sich immer wieder gegenseitig an, hatte die PSV-Angreifer meist im Griff und streute auch immer wieder schnelles Umschalten von Abwehr auf Angriff ins Spiel ein.

"Unser Ziel war die Verteidigung des Tabellenplatzes und der sicherste Weg war ein Sieg. Dies ist dem Team gelungen, wobei mich am meisten gefreut hat, dass nach der nicht überzeugenden ersten Hälfte die Mannschaft ruhig geblieben ist und in einer beeindruckenden Marnier das Spiel in Hälfte 2 ganz sicher nach Hause gebracht hat." Neben Torfrau Julia Tintrop konnten in einer insgesamt wieder guten Mannschaft Sabine Bornemann und Yvonne Seeliger als Haupttorschützen, sowie Susanne Nessitt mit einer top Abwehrleistung glänzen. Besonders schön war die Tatsache, dass alle eingesetzten Feldspieler sich am Torsegen beteiligt haben.


WAZ, 22.12.2004




Ruhr Nachrichten, 21.12.2004




Kordula Breitsprecher

Spiel vom 18.12.2004

TuS Ickern - bhc II       13:18

Es spielten: Daggi und Julia, Susi, Borne 5, Yvi 2, Tina 3, Karen 6, Isa 2.

Mit nur 6 Feldspielerinnen und 2 Torfrauen konnten unsere Damen nach Castrop anreisen, nachdem kurzfristig Nati, Katrin und Kerstin passen mussten. Diese schwierige Ausgangsposition in Verbindung mit der ungewöhnlichen Anwurfzeit wurde jedoch im Spiel von unserer Mannschaft ganz hervorragend gemeistert. Jede Spielerin hing sich voll rein und zeigte dem Gegner sehr deutlich den unbedingten Siegeswillen und eine Kampfbereitschaft bis zum Schluss. Die zahlreich vergebenen großen Torgelegenheiten ließen keine Spielerin verzweifeln, sondern wurden durch eine hervorragende Deckungsarbeit, hier konnte besonders Tina gegen die agile Kreisspielerin glänzen, immer wieder ausgeglichen. Das anschließende Umsetzen von Abwehr auf Angriff verschaffte unserem Team zahlreiche Gelegenheiten zum Gegenstoß, die trotz fehlender Wechselspielerin bis zum Schluss immer mal eingestreut wurden. Mit zwei Gegenstoßtoren hat Isa unseren Torreigen eröffnet und auch geschlossen. Ansonsten spielte die Mannschaft sehr konzentriert und hatte auf jede taktische Aktion des Gegners ein passende Reaktion parat. Nach dem schon gewohnten Anlaufschwierigkeiten mit wechselnden Führungen konnten wir eine knappe Führung mit in die Halbzeit nehmen. Abgesehen von einem Unentschieden lag Ickern dann ständig zurück, wobei unsere Frauen mit klugem Spiel ohne Hektik den Gegner immer öfter vor Probleme stellte. Da nach Ballverlusten jedoch sofort auf Abwehr umgeschaltet wurde konnte Ickern (bis auf eine Aktion, die weit im Kreis stehend dennoch vom Schiri als Tor gegeben wurde) seine Gegenstöße nicht anbringen, irgend eine Bochumer Spielerin war immer mit zurück gelaufen. "Ich wusste immer, dass in der Mannschaft eine Menge steck, aber was da am Samstag in Ickern gezeigt und geleistet wurde hatte ich nur erhofft. Ich ziehe symbolisch meinen Hut vor den acht Spielerinnen und mache eine tiefe Verbeugung ob der Leistungsbereitschaft und dem Siegeswillen. Hier hat jede Akteurin für die andere, auch für unsere Verletzten und Kranken gekämpft und alle wurden letztlich mit einem tollen Sieg und einem super Tabellenplatz zu Weihnachten belohnt. Ich kann der Meinung der Spielerinnen nur zustimmen, die nach dem Erfolg meinten: "Wir sind schon eine tolle Mannschaft!" Weiter so Mädels, dann könnt ihr euer Saisonziel sicher erreichen." Aus einer dermaßen geschlossen auftretenden Mannschaft muss unser "Küken" Karen etwas heraus gehoben werden. Neben guter Abwehrarbeit setzte sie immer wieder Akzente im Angriff und zeigte auch vom 7m-Punkt keine Nerven und versenkte alle 3 Strafwürfe sicher.


WAZ, 15.12.2004




Ruhr Nachrichten, 14.12.2004




Kordula Breitsprecher

Spiel vom 12.12.2004

bhc II - TV Unna II       23:13 (11:8)

Es spielten: Julia und Daggi, Isa, Nati, Susi, Katrin 4, Kerstin 2, Karen 4, Borne 8, Yvi 3, Tina 2.

Mit dem hohen Sieg über Unna hat sich die Mannschaft selbst ein schönes Weihnachtsgeschenk gemacht. Gegenüber der Vorwoche war die Truppe kaum wieder zu erkennen. Nach dem schon obligatorisch nervösem Beginn mit 1:3 und 3:4 Rückständen gingen unsere Frauen beim 6:5 erstmals in Führung, die bis zum Schluss nicht mehr abgegeben, sondern kontinuierlich ausgebaut wurde. Basierend auf eine konsequent gute Abwehrleistung mit zwei guten Torhüterinnen dahinter, wurde endlich mal wieder schnell nach vorne agiert. Neben gut aufgebauten Kombinationen, die oftmals erfolgreich abgeschlossen werden konnten, wurden auch so genannte "einfache" Tore erzielt. In der zweiten Halbzeit ließ der Abwehrverband (und das Torgebälk) nur nach 5 Gegentreffer zu, während der Angriff 12 mal traf. Neben der sichtbaren Spielfreude aller Spielerinnen war wieder sehr erfreulich, dass sich viele in die Torschützenliste eintrugen.

"Das war ein überzeugender Sieg zu einem Zeitpunkt, der nicht besser hätte sein können. Der Sieg ist sicher etwas zu hoch ausgefallen, da Unna mehr Aluminiumtreffer hatte wie unser Team, aber: Glück gehört auch dazu und dass war die letzten Wochen nicht immer auf unserer Seite. Wir müssen unserer Mannschaft ein großes Kompliment ob der gezeigten Leistung machen!"

Vor der Weihnachtspause geht es nächstes Wochenende nach Ickern, die beim Schlusslicht Ende unterlagen. "Die werden uns bestimmt mit viel Wut im Bauch empfangen, zudem möchte niemand mit einer Niederlage in die "Winterpause" gehen. Mit der heute gezeigten Einstellung und dem Siegeswillen sollten aber auch in Castrop Punkte zu holen sein."


WAZ, 07.12.2004




Ruhr Nachrichten, 07.12.2004




Kordula Breitsprecher

Spiel vom 05.12.2004

bhc II - TuS Jahn Dellwig II       15:17

Es spielten: Daggi, Julia, Tina, Nati, Kerstin, Karen 2, Isa, Susi 2, Borne 5, Katrin 6.

Nach einer nicht überzeugenden Leistung musste unser Team eine 15:17-Niederlage hin nehmen. Nach einer auf beiden Seiten von Fehlwürfen geprägten ersten Viertelstunde stand es 3:3 unentschieden. Die jeweilige Gästeführung wurde bis zum 6:6 stets ausgeglichen, wobei es unseren Damen nie gelang, selbst einmal in Führung zu gehen. Statt dessen gelangen Dellwig noch zwei Tore bis zur Halbzeit. Obwohl die Mannschaft in der zweiten Hälfte konzentrierter und engagierter zu Werke ging, hatte Dellwig über 6:9 bis zum 11:14 immer einen 3 Tore-Vorsprung zu Buche stehen. Ein energischer Zwischenspurt zum 14:14 Ausgleich konnte das Spiel nicht mehr kippen, da postwendend innerhalb von 2 Minuten der Gegner 3 Tore nachlegen konnte.

"Wir sind momentan in einem Loch, aus dem sich die Mannschaft möglichst schnell befreien muss. Unsere Frauen können deutlich mehr, als momentan gezeigt wird, was fehlt ist mal wieder ein überzeugend heraus gespielter Sieg. Wenn die Mannschaft wieder an sich glaubt kann es eigentlich nur aufwärts gehen."


WAZ, 30.11.2004




Ruhr Nachrichten, 30.11.2004




Kordula Breitsprecher

Spiel vom 28.11.2004

TuS Ende II - bhc II       17:20 (10:9)

Es spielten: Julia Tintrop, Daggi Sichmann, Natasa Midzic, Kerstin Mönche, Sabine Bornemann (4), Yvonne Seeliger (4), Karen Wolniak (3), Susi Nessitt (4), Katrin Lemke (5).

Zu einem knappen aber verdienten Arbeitssieg in einem Spiel auf schwachem Niveau kam unsere Mannschaft in Ende. Mit nur einem Wechselspieler, neben der Langzeitverletzten Isi fehlten auch noch Isa und Tina, traten wir gegen einen hoch motivierten Gegner an, der sicher nicht zu Recht Tabellenletzter ist und noch seine Punkte holen wird. Nach nervösem Beginn, in dem auf beiden Seiten kaum das Tor getroffen wurde, gelang es unserem Team nicht, einen knappen Vorsprung aus zu bauen. Immer wieder wurde leichtfertig oder durch mangelnde Konzentration der Ball verspielt, so dass Ende sogar mit dem Halbzeitpfiff in Führung gehen konnte. Nach Umstellung der Abwehrformation und einer neuen "Angriffsbesetzung" gelang bis Mitte der zweiten Halbzeit eine 15:11 Führung. In dieser Phase des Spiels wurde mal wieder nicht mit der nötigen Ruhe aufgebaut, sondern teilweise überhastet agiert.

"Wir können einfach nicht ein Spiel kontinuierlich über die gesamte Spielzeit gestalten. Anstatt auch mal ganz einfach zu spielen und einfache Tore zu erzielen, sterben wir regelmäßig in Schönheit! Dies muss sich ändern, wollen wir eine einigermaßen "ruhige" Rückrunde haben, ohne jedlichen Abstiegsstress." Durch die deutliche Steigerung in der zweiten Halbzeit, in der die Abwehr den Grundstein zum Sieg legte, geht das Ergebnis in Ordnung. Aus einer geschlossen auftretenden Mannschaft ragten Susi Nessitt und Katrin Lemke ein wenig heraus.


WAZ, 17.11.2004




Ruhr Nachrichten, 16.11.2004




WAZ, 09.11.2004




Ruhr Nachrichten, 09.11.2004




WAZ, 12.10.2004




Ruhr Nachrichten, 12.10.2004




Kordula Breitsprecher

Spiel vom 10.10.2004

bhc - ETSV Witten II       20:18 (9:8)

Es spielten: Julia Tintrop, Isabelle van der Zanden (1), Susi Nessitt (1), Natasa Midzic, Karen Wolniak (5), Kerstin Mönche (1), Isabell Schöpke (1), Sabine Bornemann (6), Yvonne Seeliger (5), Tina Böhme..

Einen knappen aber hoch verdienten Sieg konnten unsere Damen gegen Witten einfahren. In einem stets spannendem Spiel überzeugte unser Team wieder durch Geschlossenheit und Einsatzbereitschaft. Ohne Daggi (Urlaub) und Katrin (krank) und mit einer "vergrippten" Isa waren die personellen Möglichkeiten eingeschränkt und von Anfang an der Teamgeist gefragt. In der ersten Halbzeit konnte sich keine Mannschaft absetzten, einer Führung folgte postwendend der Ausgleich, wobei wir die Tore meist gut heraus spielten, dann aber immer wieder "billige" Gegentreffer hinnehmen mussten. Ab Mitte der zweiten Halbzeit konnte wir dann bei 14:10 bis zum 17:13 uns jeweils ein 4 Tore-Polster erarbeiten. Anstatt diesen Vorsprung ruhig über die dann noch verbleibende Zeit zu bringen, wurde überhastet abgeschlossen und der Gegner somit noch einmal, völlig überflüssig, zurück ins Spiel gebracht. Dennoch ist unter dem Strich zu sagen, dass die Abwehrarbeit immer effektiver wird und auch der Angriff mit guten Kombinationen aufwarten kann. "Wir haben einfach wieder zu viele 100-prozentige Möglichkeiten vergeben und uns das Leben unnötig schwierig gemacht. Dennoch war der Sieg hoch verdient und vor der "Herbstpause" auch für das Selbstvertrauen enorm wichtig. Die intensive Trainingsarbeit verbunden mit guter Stimmung in der Mannschaft tragen die ersten Früchte."

Stärkste Spielerin in einer insgesamt guten Mannschaft, die sich auch von einer oder zeitweise auch zwei kurzen Deckungen nicht nervös machen ließ, waren, neben einer überzeugend haltenden Julia im Tor, Karen, Kerstin und Yvi, die neben Borne immer wieder für Gefährlichkeit aus dem Rückraum sorgten.


WAZ, 05.10.2004




Ruhr Nachrichten, 05.10.2004




Jochen Pohl

Spiel vom 03.10.2004

DJK Blau Weiß Annen - bhc II       21:18 (11:10)

Nachdem sich die Damen nach ca.15 Minuten daran gewöhnt hatten, daß gegen den Tabellenführer 2 passive Abwehrreihen versuchen, sich den Schneid abzukaufen, kamen wir immer besser ins Spiel und konnten uns leicht absetzen.

Leider kam uns dann zum Ende der 1. Halbzeit etwas dazwischen, womit selbst unser Gegner nicht gerechnet hatte. Borne sah nach einem Foul die rote Karte und durfte den Platz verlassen. Also mußten wir unseren Vorsprung bis zur Halbzeit aufgeben und retteten uns mit einem Rückstand von einem Tor in die Pause. Soweit lief noch alles recht gut und wir waren guter Dinge, daß wir auch ohne Borne dieses Spiel gewinnen können, wenn wir nur gallig genug aus der Kabine kämen. Leider war es genau diese "Galligkeit, die wir in den ersten 10 Minuten nicht hatten. Rückraum fand das ganze Spiel über nicht mehr statt, und somit zog Annen mit zwischenzeitlich 6 Toren davon. Erst dann hatte die Mannschaft verstanden, daß auch ohne Borne Spiele gewonnen werden können. Es ging ein Ruck durchs Team, wie ich ihn direkt nach der Pause erwartet hatte und vom Torwart bis zur Ersatzbank hatten plötzlich alle Feuer im Blut. - Das Ganze kam leider nur 10 Minuten zu spät und dieses Spiel war nicht mehr zu gewinnen. Positiv gesehen hat die Mannschaft gelernt, daß Borne wichtig ist, es jedoch auch ohne sie gehen muß und kann. Jedoch nur, wenn wir uns mal wieder über 60 Minuten als Team zeigen und somit auch mal spielerische Defizite überbrücken können.


WAZ, 28.09.2004




Ruhr Nachrichten, 28.09.2004




Kordula Breitsprecher

Spiel vom 26.09.2004

bhc II - Menglinghauser SV       16:16 (8:8)

Es spielten: Julia Tintrop, Daggi Sichmann, Natasa Midzic, Susi Nessitt (3), Isabelle van der Zanden, Kerstin Mönche, Sabine Bornemann (5), Isabell Schöpke (1), Karen Wolniak (4), Tina Böhme, Yvonne Seeliger (3).

In einer über die gesamte Spielzeit gesehen ausgeglichenen Partie, "lebten" beide Teams von den Fehlern des Gegners. Anfangs mussten unsere Damen stets der Dortmunder Führung nachlaufen. Erst nach dem 5:7-Rückstand konnte durch drei Serientreffer erstmals eine 2 Tore-Führung erarbeitet werden. Mit einem besseren Start nach der Pause mit Führungen von 11:8 und 12:9 sah der BHC sich schon auf der Siegerstraße. Völlig unnötige Ballverluste und ein nie aufsteckender Gegner machten das Spiel nach dem 12:12-Ausgleich wieder zur spannenden Angelegenheit. Über Zwischenstände von 14:12 - 14:14 - 16:14 mussten sich unsere Damen letztlich mit einem Unentschieden begnügen.

"Irgendwie schaffen wir es gegen Menglinghausen nicht, einen 2 Tore-Vorsprung kurz vor Schluss über die Zeit zu bringen, das war schon in der letzten Saison so. Dennoch hat die Mannschaft gegenüber der letzten Woche eine Steigerung gezeigt und verdient einen Punkt gehamstert. Nun geht es nächste Woche "wieder" gegen einen Tabellenführer, wenn alle Spielerinnen konzentriert zu Werke gehen, sollte auch in Annen ein Punkt möglich sein."

Aus einer geschlossen auftretenden Mannschaft ragten Susi Nessitt und Yvonne Seeliger etwas heraus.


WAZ, 23.09.2004




Ruhr Nachrichten, 21.09.2004




Kordula Breitsprecher

Spiel vom 19.09.2004

TSG Sprockhövel - bhc II       14:16 (7:7)

Es spielten: Julia Tintrop, Daggi Sichmann, Susi Nessitt (1), Natasa Midzic, Katrin Lemke (2), Isabelle van der Zanden (1), Karen Wolniak (1), Yvonne Seeliger, Isabell Schöpke (2), Sabine Bornemann (8), Tina Böhme (1).

Für Jochen und mich waren es erst mal nur 2 Punkte zum Klassenerhalt, für die Mannschaft der erste Sieg für das selbst gesteckte Saisonziel "oberes Tabellendrittel".

Beiden Mannschaften merkte man den Druck des ersten Spieltages an mit der Zielsetzung, möglichst nicht zu verlieren. Nach dem 0:1 Rückstand konnte unser Team bis zur 10. Minute eine 3:1 Führung erarbeiten. Danach kam Sprockhövel wieder besser ins Spiel und beide Mannschaften gingen mit einem Unentschieden in die Pause. Zu diesem Zeitpunkt mussten wir schon deutlich führen, allerdings wurden etliche klare Torchancen vergeben. Nach einem fulminanten Start in die zweite Halbzeit mit einer verdienten 12:9 Führung kam wieder ein Einbruch in der Chancenverwertung, so dass Sprockhövel erneut ausgleichen konnte. Letztendlich entschied der etwas größere Siegeswille, verbunden mit enormen Kampf- und Teamgeist die Partie zu unseren Gunsten. Aus einer geschlossen auftretenden Mannschaft kann man keine Spielerin hervorheben, Alle haben ihr bestes gegeben.

"So viele glasklare Gelegenheiten dürfen wir nicht zu oft vergeben. Imponierend war der Kampfgeist jeder Spielerin und zudem konnte man schon etliche schön anzusehende Ansätze erkennen."







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