Berichte der Saison 2003/04



Jochen Pohl

Turnier am Halfmannshof in Gelsenkirchen am 26.06.2004

Unser 1ster 2ter Platz in der neuen Saison! Nachdem die Vorbereitung auf die neue Saison schon gestertet ist, hatten wir für das Turnier am Halfmannshof in Gelsenkirchen (endlich mal ein Heimspiel!) gemeldet.

Nach nun schon einigen Krafteinheiten freuten sich daher alle mal darauf, endlich wieder einen Ball in Händen zu halten und nicht nur immer über irgendetwas drüber zu hopsen oder etwas viel zu schweres hoch zu heben. Nachdem wir uns im ersten Spiel klar durchsetzen konnten bereiteten uns die Zweitbesetzung vom NOAV Susteren (NL) in der zweiten Begegnung in der Anfangsphase doch einige Probleme, aber wer BHC auf dem Trikot stehen hat, der kämpft sich zum Sieg, wenn es spielerisch nicht läuft. Im letzten Vorundenspiel ging es dann gegen die Damen von Schalke und auch dieses Spiel konnte gewonnen werden.

In diesem Moment kam den ersten Spielerinnen dann die Idee, daß man nun doch versuchen sollte, das Halbfinale zu gewinnen, da die Prämie für den ersten oder zweiten Platz ja schon wieder gut in Wellness am Saisonende eingesetzt werden könne.

Also kämpften sich unsere inzwischen schon ziemlich fertigen Damen mit etwas Glück ins Endspiel um dort gegen den Turnierfavoriten (NOAV Susteren I) bis in die Verlängerung zu kommen, um dann leider doch mit einem Tor zu verlieren. Stimmung und Moral war für eine so frühe Phase der Saison schon anständig, wenn auch noch ausbaufähig und wenn dann das Wetter mitspielt, quält es sich doch ein wenig leichter.

Also Mädels,

WEITER SO!


Kordula Breitsprecher

Spiel vom 08.05.2004

bhc II - SG TuS Dellwig-Stentrup II       20:17 (9:10)

Es spielten: Dagmar Sichmann, Julia Tintrop, Sabine Bornemann (6), Tina Böhme, Kerstin Mönche (2), Susi Nessitt (1), Katrin Lemke (6), Karen Wolniak (2), Elke Hartmann (2), Birgit Ronge (1), Yvonne Seeliger, Natasa Midzic.

Wieder ein Mal konnte die Mannschaft ein Spiel in der zweiten Halbzeit umbiegen. Damit wurden lediglich gegen Aufsteiger Wickede und Witten-Annen alle vier Punkte abgegeben (jeweils zwei davon maßgeblich beeinflusst durch Trolli, aber gestern war auch dies nur vorübergehend ein Hindernis), hingegen konnten wir als einziges Team zwei Mal gegen Dellwig gewinnen, was diese unbedingt verhindern wollten. Zielsetzung von uns war, im letzten Spiel der Saison noch einmal voll auf Sieg zu gehen, was zur Folge hatte, dass nicht alle Akteurinnen viele Spielanteile hatten. Da Dellwig jedoch auch auf bedingungsloser Punktejagd war und wir uns anfänglich erst auf den Schiedsrichter und den Zeitstrafenhagel gegen uns einstellen mussten, lagen wir relativ schnell - mal wieder - mit 1:4 zurück. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich, der wieder die enorme Kampfbereitschaft und Moral der Mannschaft deutlich machte, musste unsere Mannschaft wiederholt dem Gegner im Unterzahlspiel die Stirn zeigen, was hervorragend klappte und dazu führte, dass sich Dellwig bis zur Pause nicht entscheidend absetzen konnte. Auch nach der Pause war es schon imponierend, wie die Truppe eine zweite doppelte Unterzahl schadlos überstand. Durch die gewöhnungsbedürftige Regelauslegung konnte kein schön anzusehendes Spiel entstehen, dafür sahen unsere treuen Fans mal wieder ein richtig spannendes Spiel, geprägt durch Kampf- und Teamgeist, Einsatzbereitschaft, absolute Disziplin und unbändigem Siegeswillen. Nach unserem Ausgleich zum 15:15 und sofortiger "grünen Karte" des Gegners, war uns klar, dass wir den Gegner mental geknackt hatten und uns nur noch selber hätten besiegen können.

"Ich freue mich, dass die Mannschaft mittlerweile erkannt hat, dass man mit Ruhe und Übersicht mehr erlangen kann als mit Hektik. Wenn ich drei Minuten vor Schluss in Führung liege und Ballbesitz habe, brauche ich keinen "Helden", der meint, noch ein Tor erzielen zu müssen und dabei riskiert, dem Gegner ohne Not in Ballbesitz zu bringen!"

Durch diesen Sieg beendet die Mannschaft die Saison auf dem vierten Tabellenplatz, das bislang beste Ergebnis in der Bezirksliga. Auch wenn nicht alle Punkte in spielerischem Glanz erzielt wurden, ist der Mannschaft Nichts geschenkt worden, insbesondere beim Training musste viel "gebissen" werden, dennoch gab es eine Menge Spaß beim Quälen. Dass die Truppe nach diesem Erfolg noch nicht "satt" ist, sondern mehr erreichen möchte, müsste für den Vorstand eine tolle Sache sein, vorausgesetzt, man erwacht aus dem Dornröschenschlaf und erkennt, dass das "Aschenputtel zweite Mannschaft" auf dem besten Weg ist, sich zu einer Prinzessin zu entwickeln. Es sollte schnellstens abgeklärt und mit der Mannschaft besprochen werden, wie die Vorstellungen des Vereines für die weitere Zukunft sind, denn eines steht fest: überall wo DBV Winterthur drauf steht, ist eine Spielerin der Zweiten drin, die in dieser Saison Überdurchschnittliches erzielt hat, mehr als das 10fache an Punkten erkämpfte und sicherlich nicht ohne Weiteres das Trikot an Andere weiter gibt, wer in dieser Truppe Fuß fassen will muss schon ein guter Spieler (aber kein Star oder Held) sein und besser als die jetzt vorhandenen; die Zeiten als "Auffangbecken für Edelreservisten" ist zumindest momentan kein Thema.


WAZ, 04.05.2004




Ruhr Nachrichten, 04.05.2004




Kordula Breitsprecher

Spiel vom 02.05.2004

SG HC Dortmund-Süd II - bhc       16:17 (10:7)

Es spielten: Dagmar Sichmann, Julia Tintrop, Sabine Bornemann (6), Marisa Biondo (1), Tina Böhme, Kerstin Mönche (2), Susi Nessitt (5), Isabelle van der Zanden (1), Katrin Lemke (1), Karen Wolniak (1), Natasa Midzic.

"Das war ein grottenschlechtes Spiel, bei dem wir nur einmal geführt haben, dennoch einen Sieg holten und ich viele positive Aspekte sehen konnte!"

Irgendwie schien unsere Mannschaft nicht so richtig auf Handball eingestellt zu sein, dazu kam sicherlich die Beruhigung, das Saisonziel erreicht zu haben und ein Gegner, der nichts zu verlieren hatte und mit wohlwollender Unterstützung des Schiedsrichters, ungeachtet des drohenden Zwangsabstieges gewinnen wollte.

Neben der desolaten Verfassung anfangs kam noch erschwerend für unsere Mädels hinzu, dass die Trainer viele Dinge probierten (wann denn sonst unter Wettbewerbsbedingungen, wenn nicht in so einem Meisterschaftsspiel) bzw. einforderten. So wurde der Mannschaft eigentlich bis zur 20. Minute die Möglichkeit gegeben, sich selber aus ihrem "Loch" heraus zu spielen, was sich in zwischenzeitlichen Ergebnissen vom 1:1 über 3:1 und 7:3 auf eine 10:4-Führung für ersatzgeschwächte Dortmunderin wieder spiegelte. Erst ein lautstarker und recht deutlicher "Weckruf" während eines Team-Time-outs rüttelte die Mannschaft auf. Es wurde zwar nicht deutlich besser gespielt, aber zumindest dem Gegner mehr Paroli geboten, so dass bis zur Pause auf 10:7 verkürzt werden konnte. Nach einem zwischenzeitlichen Rückstand von 8:12 konnte sich die Mannschaft, gestärkt durch gute Leistungen von Daggi im Tor - hielt u.a. 4 Siebenmeter - beim 12:11 erstmals auf ein Tor heran kämpfen. Nach dem 13:13 lief man d! ann immer der Führung von Dortmund hinterher bis zur oben erwähnten einzigen Führung, die dann (zugegebenermaßen auch mit einigem Glück) in einem letzten "fast 3 Minuten-Angriff" über die Runden gebracht wurde. Neben Daggi konnten besonders Susi Nessitt (nicht nur wegen ihrer 5 Tore), Kerstin Mönche und (eine mit sich selbst, völlig zu Unrecht hadernde) Sabine Bornemann gefallen, wobei man allen Spielerinnen testieren muss, dass sie zumindest versucht haben, das Beste zu geben.



Bevor wir am letzten Spieltag den Tabellenzweiten (der evtl. noch in die Aufstiegsrelegation kommen kann) empfangen und noch einmal auf ein schönes Spiel hoffen, möchten Jochen und ich uns schon einmal bei euch für euren Einsatz in der nun ablaufenden Saison bedanken und euch ganz herzlich zu dem Erreichten gratulieren. Egal, wie das Spiel nächste Woche ausgeht und ungeachtet der Tatsache, wie und mit welchen Leuten die bislang 21!!!! Punkte erzielt wurden, soll man nicht vergessen, wo ihr im letzten Jahr gestanden habt und wie viele Rückschläge die Mannschaft nach dem dritten Spieltag hinnehmen musste. Durch euren ständig wachsenden Mannschaftsgeist und natürlich aufgrund der Bereitschaft unserer "Ruheständlerinnen" Borne und später auch Daggi, sowie Silke, Birgit, Ute, Yvi und Flecki auszuhelfen bzw. sich selbst zu reaktivieren, ist es gelungen, das Saisonziel zu erreichen und zwar auf einem einstelligen Tabellenplatz. Für Jochen und mich ist hierbei besonders bemerkenswert, dass ihr dies nicht mit Glück und Schiedsrichter geschafft habt, sondern euch redlich erarbeiten musstet. Wir denken, für diese Arbeit, beginnend mit einem erhöhten Trainingsaufwand und einer eigentlich ständig nörgelnder Trainerin, die im Gegensatz zu Jochen nie so richtig zufrieden zu stellen ist, habt ihr den Klassenerhalt unbedingt verdient. Darüber hinaus konntet ihr mit euren Leistungen Aufmerksamkeit erzielen, die sich personell in Neuzugängen in der Rückrunde auswirkte, auch dies ist nicht völlig normal.

Wir wissen, dass es nicht immer leicht war (ganz besonders mit mir) mit uns, dennoch habt ihr uns relativ schnell vertraut (bzw. vertrauen müssen), dafür unser DANKESCHÖN. Wir wissen, dass ihr so manches Mal mit "einem dicken Hals" vom Training oder Spiel nach Hause gefahren seid, dennoch ward ihr in der nächsten Woche wieder da, auch dies sicherlich ein Indiz des immer stärker werdenden Teamgeistes - unser RESPEKT.

Ihr alle habt in dieser Saison etwas eigentlich Unglaubliches geschafft, dass keiner von euch vor der Saison geglaubt/erhofft hat. Als wir euch gesagt haben, dass JEDE sich bei entsprechendem Einsatz und eigenem Willen in dieser Saison um 10 bis 30% steigern wird, haben sicherlich viele uns für träumende Spinner gehalten, dennoch haben sich alle "reingehängt" und zumindest ausprobiert, ob es wohl möglich ist. Dieser Einsatz von euch in Verbindung mit einer stets in Hintergrund, für uns aber immens wichtig und hilfreich, malochenden Lele hat euch dieses Traumergebnis beschert - wir ziehen vor EUCH den "Hut" und machen eine tiefe, anerkennende Verbeugung!!

Wir freuen uns für euch und möchten euch noch sagen, dass ihr mit Stolz auf das Geleistete schauen könnt, dies kann euch niemand mehr nehmen und auch keiner schlecht reden, das ist ganz alleine euer Verdienst.

Schön, dass wir diesen Weg mit euch zusammen gehen konnten!

Jochen und Kordula





WAZ, 27.04.2004




Ruhr Nachrichten, 27.04.2004




Jochen Pohl

Spiel vom 28.03.2004

bhc II - TV Unna II       18:18 (8:9)

Es spielten: Dagmar Sichmann, Julia Tintrop, Sabine Bornemann (7), Marisa Biondo (1), Tina Böhme (2), Kerstin Mönche (1), Susi Nessitt (1), Birgit Ronge (4), Isabelle van der Zanden, Katrin Lemke (2).

Ohne Kordi ging es heute erneut darum nun mal wirklich nichts mehr mit dem Abstieg in dieser Saison zu tun zu haben und dazu würden uns 2 Punkte gegen TV Unna natürlich erheblich weiter helfen. Leider waren nur die Vorzeichen nicht die besten, da Elke erneut aussetzen musste, da ihr Rücken auch diese Woche keinen Einsatz zuließ, Ohmi nicht krank ist, aber auch mal für 9 Monate aussetzt ;-), Nati sich auch noch kurz vor dem Spiel wegen einer Grippe abmelden musste und unsere Neue, Katrin sich beim Spiel gegen Wickede den Oberschenkel verletzt hatte und daher auch nicht voll belastbar war. Allen hier genanten inkl. Kordi gute Besserung und schnelle Genesung. Da wir aus dem Hinspiel gegen Unna schon einiges über das Angriffsverhalten des Gegners lernen konnten, hatte wir uns vorgenommen, möglichst nicht offensiv dagegen zu stehen, sondern mit sechs Leuten am Kreis zu warten, was da auf uns zukommt. Im Angriff hatten wir uns in den letzten Spielen angewöhnt, nicht mehr aus jeder aussichtslosen Lage zu versuchen, ob der Torwart mal doch pennt, sondern einfach die gegnerische Deckung zu zerreißen, um dann die Lücke zu suchen.

In der ersten Halbzeit ging unser Plan noch nicht ganz auf, da es für eine Abwehr natürlich hart ist, den Gegner vor sich spielen zu lassen, ohne anzugreifen. Da wurde dann oftmals vergessen die Arme zu heben, damit die Würfe auf unser Tor geblockt werden können. So ging also Unna von Beginn des Spieles in Führung, ohne sich jedoch mit mehr als drei Toren abzusetzen. In der 20. Minute hatte ich es dann mal gewagt unseren Joker Katrin zu bringen, um unseren Rückraum mal zu etwas Luft kommen zu lassen und siehe da sie hatte innerhalb von 5 Minuten 2 Tore aus dem Rückraum gemacht und damit geholfen, dass wir mit einem Rückstand von 8:9 in die Pause gingen.

In der zweiten Halbzeit hatten sich beide Mannschaften besser auf ihren Gegner eingestellt, so dass auch diese wieder völlig ausgeglichen war, nur verließen unseren Mädels so langsam aber sicher die Kräfte und wir um die 50. Minute erneut einem drei Tore Rückstand hinterher laufen mussten und der Gegner dieses Spiel wohl schon als Sieg verbucht hatte. In dieser Zeit rafften sich unsere Damen noch einmal auf, um die letzen Kräfte zu mobilisieren und von 14:17 auf ein 18:18 zu kommen und dem Gegner einen sicher geglaubten Sieg noch zu einem Unentschieden zu drehen.

Mein Dank gilt hier auch der lautstarken Unterstützung unserer ersten Damenmannschaft, die der 2. in den letzten Minuten noch die nötige Luft gegeben hatte. Es wäre schön, wenn alle BHC Fans uns so unterstützen würden, statt unqualifizierte Bemerkungen von sich zu geben, denn jeder der sich dieses Team anschaut, wird feststellen, dass hier bis zum Letzten gekämpft wird. Wers nicht mag, braucht ja schließlich auch nicht kommen…


Gabriele Reimus

Nachholspiel vom 24.03.2004

bhc II - TV Wickede       10:14 (4:6)

Es spielten: Dagmar Sichmann, Julia Tintrop, Sabine Bornemann (2), Marisa Biondo (1), Tina Böhme (2), Kerstin Mönche (2), Susi Nessitt, Birgit Ronge (1), Isabelle van der Zanden, Katrin Lemke (2), Natasa Midzic.

Nach dem guten Spiel beim Menglinhauser SV konnten unsere Damen II selbstbewusst gegen den übernervösen Tabellenführer auftreten. Trotz eines 0:4 Rückstands ließen sie nicht den Kopf hängen, sondern nahmen den Kampf auf. So stand es zur Pause „nur“ 4 : 6 für den Favoriten. Auch in der 2. Hälfte zeigten die bhc-Frauen konsequent weiter ihre gute Leistung und mit einer superstarken Daggi im Tor roch es zwischendurch schon etwas nach Sensation. Doch mussten sie sich am Ende mit einem 10 : 14 den Wickeder Damen, denen nun nur noch ein Punkt zum Aufstieg fehlt, beugen.


WAZ, 23.03.2004




Ruhr Nachrichten, 23.03.2004




Kordula Breitsprecher

Spiel vom 20.03.2004

Menglinghauser SV - bhc II       18:18 (8:7)

Es spielten: Julia Tintrop, Sabine Bornemann (5), Marisa Biondo (6), Tina Böhme (5), Kerstin Mönche, Susi Nessitt, Birgit Ronge (1), Isabelle van der Zanden, Katrin Lemke (1), Natasa Midzic.

Einen wichtigen und nicht so richtig erwarteten Punkt beim Tabellenzweiten konnten unsere Damen am Samstag aus Dortmund mitnehmen. Das möglicherweise auch ein Sieg drin war, mag zwar richtig sein, aber gegenüber dem Annen-Spiel war eine deutliche Steigerung erkennbar und die Punkteteilung für beide Teams gerecht und verdient.

Nach einem 5:1-Rückstand hatten sich unsere Frauen endlich "warm" gespielt (nach fast einer Stunde Wartezeit vor verschlossener Halle und kaum einer Viertelstunde Aufwärmzeit) und konnten durch eine sich steigernde Abwehr und druckvollerem Angriffsspiel zum 5:5 ausgleichen. In dieser Phase konnten besonders Sabine Bornemann und Tina Böhme für mächtig viel Unruhe in der Dortmunder Abwehr sorgen. Nach dem 8:7-Pausenrückstand wurde die Abwehr immer stärker, was auch im Angriffsspiel größere Sicherheit gab, so dass nach einem 10:10 Zwischenstand wir 3 Tore in Serie warfen. Zwei dieser Tore wurden durch Abfangen des Balles und blitzsauberen Gegenstößen, jeweils von Marisa Biondo abgeschlossen, erzielt. Leider kassierten wir innerhalb von einer Minute zwei Tore (dafür brauchten wir fast 6 Minuten, dass muss sich noch ändern). Danach gab es einen "offenen Schlagabtausch" mit wechselnden Führungen und einem leichten Vorteil für uns bei 16:18 Führung kurz vor Schluss. Ein Gegenstoßtor!

20 Sekunden vor dem Abpfiff sollte ein über die gesamte Spielzeit sicherlich gerechtes Unentschieden bedeuten. "Der gezeigte Mannschaftsgeist und der Siegeswillen speziell nach der Halbzeit haben uns Trainer hoch erfreut. Hier stand wieder eine funktionierende Mannschaft auf dem Feld, die überhaupt keine Lust hat, in den Abstiegsstrudel zu geraten. Es hat richtig Spaß gemacht, dieses Spiel erlebt zu haben, dass war schon gutes Bezirksliganiveau." Neben den bereits erwähnten Spielerinnen gefiel Kerstin Mönche durch eine starke Abwehrleistung, darüber hinaus integriert sich Katrin Lemke immer besser in die Mannschaft und konnte (endlich, oder :-)? ) ihr erstes Tor erzielen.

Im Nachholspiel gegen Wickede am Mittwoch wird wahrscheinlich nicht sehr viel zu holen sein, aber wir sollten dennoch versuchen, den Gegner möglichst viel und lange zu ärgern. Wichtig ist das Spiel am Sonntag gegen Unna, denn leider war meine Vermutung vor der Saison, man bräuchte mindestens 14 Punkte gegen den Anstieg nicht richtig - die Mannschaft hat mittlerweile 16 !!! Punkte erarbeitet und ist noch nicht sicher gerettet.


WAZ, 09.03.2004




Ruhr Nachrichten, 09.03.2004




Kordula Breitsprecher

Spiel vom 07.03.2004

DJK Blau Weiß Annen - bhc II       19:13 (9:9)

Es spielten: Dagmar Sichmann, Julia Tintrop, Sabine Bornemann (6), Marisa Biondo, Tina Böhme (3), Susi Nessitt (1), Birgit Ronge (3), Isabelle van der Zanden, Katrin Lemke, Birgit Fleckes, Natasa Midzic.

Schade, aber einmal musste es ja passieren, dass wir einen direkten Tabellennachbarn nicht schlagen konnten. Wir wissen, dass wir nur gewinnen können, wenn jede Spielerin wenigstens 95% geben kann und dies dann letztendlich auch macht. Nach dem Unentschieden zur Halbzeit und einem anschließenden 11:11 Zwischenstand hatte ich noch etwas Hoffnung, allerdings hätten wir schon überdurchschnittlich spielen müssen, um zu gewinnen.

"Wir hatten schon einige umstrittene Schiedsrichterentscheidungen in dieser Saison, aber so verkackeimert wie in Witten habe ich mich noch nie gefühlt. Dennoch haben wir auch nicht gut gespielt und müssen die Niederlage weg stecken." Nach einem ausgeglichenen Spielbeginn mit ständig wechselnden Führungen, gelang es uns aus einem 6:4 Rückstand eine 8:6 Führung zu erarbeiten. Danach begann die oftmals nicht nachvollziehbare Regelauslegung des Schiedsrichters. Zu dieser von außen herein getragenen Verunsicherung kam noch, dass mit Kerstin Mönche (Urlaub), Birgit (Ohmi) Huck (Schwangerschaft) und Elke Hartmann (krank) gleich drei Rückraumspielerinnen fehlten, zudem merkte man Isa van der Zanden an, das erste Spiel nach ihrer Verletzung zu bestreiten und Tina Böhme war grippegeschwächt auch nicht voll einsetzbar. Das es zur Halbzeit dennoch zu einem Unentschieden gereicht hat ist schon bemerkenswert, es fehlten allerdings die Möglichkeiten, obwohl Katrin Lemke sich in ihrem ersten Spiel gut einbrachte und auch Birgit Fleckes sich redlich mühte.

"Wenn mehr als eine Spielerin einen schlechten Tag erwischt hat, ist es ganz schwer für uns zu siegen. In Annen kam eigentlich alles Schlechte zusammen: Die Abwehr agierte nicht wie schon gezeigt, der gegnerische Torwart wurde so richtig stark geworfen und mehrfach klatschte der Ball vom Alu zurück."

Vielleicht wäre es anders gelaufen, wenn uns drei ganz klare Strafwürfe in der ersten Halbzeit nicht verweigert und zwei Tore nicht zurück gepfiffen (Freiwurf) worden wären; bei einer recht deutlichen Führung hätten unsere Spielerinnen evtl. ungeahnte Kräfte mobilisieren können, so kam zu den hängenden Ohren noch Demotivation von der Tribüne hinzu - nach dem bisherigen Saisonverlauf völlig deplatziert. Das unausgeglichene 7m-Verhältnis von 9:3 (davon wurde uns noch einer zurück gepfiffen), wobei Annen von den ersten 8 Toren in Halbzeit II alleine 6 vom Punkt markierte, war ein Grund für unsere Niederlage, Personalschwierigkeiten ein zweiter (daran sollten sich aber mittlerweile Alle gewöhnt haben), der wichtigste Punkt aus meiner Sicht war jedoch, dass die Mannschaft schon früh nicht mehr an sich geglaubt hat. Das darf nicht sein und ist eigentlich auch nicht das Bild, dass sich das Team selbst erarbeitet hat. Die Niederlage tut zwar etwas weh und macht sich auch nicht besonders gut für uns in der Tabelle, dennoch Kopf hoch und wieder positiv nach vorne geblickt. Auch nach dieser Niederlage werde ich mich voll vor die Mannschaft stellen und die Verantwortung übernehmen, wichtig ist, dass nächste Woche mal wieder gut trainiert wird, gegen Wickede zumindest der Einsatz wieder voll zufrieden stellend ist und wir darauf für die restlichen Spiele aufbauen können.


Ruhr Nachrichten, 02.03.2004




Kordula Breitsprecher

Spiel vom 29.02.2004

bhc II - TSG Sprockhövel       17:14 (9:7)

Es spielten: Dagmar Sichmann, Julia Tintrop, Sabine Bornemann (5), Marisa Biondo (1), Tina Böhme (4), Kerstin Mönche, Susi Nessitt (1), Birgit Huck (2), Birgit Ronge (2), Yvonne Seeliger (2), Ute Kulla, Natasa Midzic.

Am Ende zählt der Sieg, der zwar verdient und auch nie so richtig in Gefahr war, dennoch konnte die Mannschaft nicht so überzeugen wie in den Vorwochen. Für Sprockhövel gab es nur einmal ein Unentschieden und das war beim Anpfiff. Nach guten Vorbereitungen auf die offensive Deckungsarbeit der Gäste führten wir schnell mit 3:0 und hatten unser Vorhaben, den Gegner zu Abwehrumstellungen zu zwingen nach einigen Minuten bereits erreicht. Anstatt aber nun ruhig das Spiel zu gestalten und den Gegner weiter unter Druck zu halten, wurden teilweise durch Unkonzentriertheit leichtfertig der Ball abgegeben, hinzu kamen unzählige Aluminiumtreffer. Die in den letzten Spielen überragende Abwehrarbeit kränkelte diesmal, zudem gab es unter der Woche einige Vergrippte, die nicht voll einsetzbar waren: Elke Hartmann fiel ganz aus, dafür "halfen" Ute und Yvi mit Bravour aus.

Nach einer starken Anfangsviertelstunde verflachte das Spiel etwas, dennoch gingen wir mit 9:7 in die Kabine. Die zweite Halbzeit war ein Ebenbild zur ersten, nach drei Toren in Folge gab es wieder zu viele Nachlässigkeiten. "Die Mannschaft hat sich einige wunderschöne Möglichkeiten erarbeitet und sie sich dann selbst kaputt gemacht. Das nervt natürlich, dennoch hatte ich nie das Gefühl, dieses Spiel verlieren zu können. Es war jedoch mehr drin und besonders schön auch nicht gerade, aber wer fragt in einigen Wochen danach? Wichtig sind die Punkte und die Erkenntnis, dass unsere Mannschaft mittlerweile auch solche Spiele gewinnen kann, selbst wenn einige noch manchmal Angst vor einem Sieg zu haben scheinen. Ich glaube, gegen Sprockhövel muss man schon recht gut sein um nicht einmal in Rückstand zu geraten. Das Team hat unseren Gegner stets unter Druck gehalten und ständig zu Umstellungen gezwungen, da fielen sogar alle Fehler nicht ins Gewicht. HUT AB!!! Ihr habt nun schon 15 Punkte bei noch 7 ausstehenden Spielen - reicht also rein rechnerisch noch nicht zum sicheren Klassenerhalt, Tabellenplatz 6 mit vielen Verfolgern dicht auf den Fersen (Wanne gewinnt gegen DO-Süd, Unna punktet und Annen??? - lag noch nicht vor), also noch kein Grund zur Euphorie, aber ehrlich gesagt habe ich den Sekt schon mal etwas gekühlt. Glückwunsch Mädels, ihr könnt mächtig stolz auf euer bisher Erreichtes sein!


WAZ, 18.02.2004




Ruhr Nachrichten, 17.02.2004




Kordula Breitsprecher

Spiel vom 15.02.2004

HSG Haspe/Westerbauer II - bhc II       18:26 (9:15)

Es spielten: Dagmar Sichmann, Julia Tintrop, Marisa Biondo (3), Tina Böhme (7), Elke Hartmann (2), Susi Nessitt (1), Birgit Huck (5), Birgit Ronge (7), Natasa Midzic (1).

Die Fahrt nach Hagen hat sich gelohnt, neben zwei wichtigen Punkten im "Kellerduell" konnte die Mannschaft für die nächsten brisanten Duelle um den Klassenerhalt eine Menge für das eigene Selbstvertrauen tun. Da Sprockhövel wie erwartet gegen Concordia Hagen gewann, bleiben wir aus eigener Kraft vor den Sprockhövelner Damen und weisen zudem seit langer Zeit wieder eine positive Tordifferenz auf. Nach einem Blitzstart führten unsere Frauen schnell mit 4:1 Toren, wobei Tina zweimal selber traf und zwei Strafwürfe heraus holte. Durch eigene Fehler gelang es den Hasperanerinnen, ein 7:7 zu erwerfen, dies sollte aber das einzige Unentschieden im weiteren Spielverlauf bleiben. Gestützt durch eine gute Abwehrarbeit, in der Nati klug Regie führte und zusammen mit Marisa und Birgit kaum Wurfgelegenheiten für den Gegner zuließ, konnten viele Bälle geblockt oder abgefangen werden, die zu einigen Gegenstößen (auch als zweite Welle für 38 jährige) und Toren führten. Was die Deckung nicht wegfischte, war meist sichere Beute von Julia, die sich gegenüber den Vorwochen deutlich zu steigern wusste. Der 9:15 Pausenstand wurde kontinuierlich auf 11:21 ausgebaut. Danach ging die eigentlich zuvor beeindruckende klare Linie im Angriffsspiel verloren, Angriffe wurden zu früh abgeschlossen, Pässe kamen nicht mehr an und das vorher schön anzusehende Mannschaftsspiel endete meist in endlos aneinander gereihte 1:1 Situationen. Am deutlichen und verdienten Sieg gab es jedoch während der zweiten Halbzeit nie ein Zweifel, dafür zeigte Haspe nie den von uns erwarteten absoluten Siegeswillen, den bedingungslosen Kampf gegen den Abstieg.

"Wenn die Mannschaft weiter so kämpft, haben wir gute Chancen gegen Sprockhövel und Annen weitere Punkte zu erkämpfen und uns aus der Abstiegszone so langsam zu verabschieden. Dazu muss aber jede Spielerin weiter die Disziplin beim Spiel an den Tag legen wie gegen Concordia und Haspe. Uns wird kein Gegner etwas schenken, wir müssen uns jeden Punkt hart erkämpfen, dies geht nur mit Einsatzbereitschaft und Teamgeist - dann macht es doch auch richtig Spaß, oder???"


Gabriele Reimus

Kreispokalspiel vom 04.02.2004

bhc II - VfL RW Dorsten       12:15 (8:7)

Es spielten: Dagmar Sichmann, Julia Tintrop, Marisa Biondo (2), Tina Böhme (1), Elke Hartmann (1), Natasa Midzic, Kerstin Mönche (2), Susi Nessitt (2), Birgit Ohm (1), Birgit Ronge (2), Isabelle van der Zanden (1).

Im Kreispokal traten unsere Damen II zu Hause gegen die sehr jungen Spielerinnen des Landesligisten aus Dorsten an. Die 1. Halbzeit war ein Schlagabtausch beider Mannschaften, wobei die bhc-Frauen meist mit einem Tor die Nase vorn hatten. Nach der Pause flachte das Spiel ab und die Dorstenerinnen konnten ohne größere Gegenwehr von der bhc-Seite die Partie für sich entscheiden.


Kordula Breitsprecher

Spiel vom 01.02.2004

bhc II - SC Concordia Hagen       21:11 (11:6)

Es spielten: Dagmar Siechmann, Birgit Ronge (2), Marisa Biondo (2), Birgit Huck (5), Kristina Böhme (3), Susi Nessitt (5), Isabelle van der Zanden (4), Kerstin Mönche, Elke Hartmann, Nataša Midžić.

Ausgehend von einer guten Deckung mit einer souveränen Dagmar Siechmann im Tor hatten unsere Frauen nur anfangs kleinere Schwierigkeiten, sich auf Gegner und Schiedsrichter einzustellen. Nach 3:3- und 7:6-Zwischenständen wurde spätestes bei einer (nicht so wirklich zu vertretenen) doppelten Unterzahl gegen Ende der ersten Halbzeit der Grundstein zum völlig verdienten Sieg gelegt, als man kein Gegentor hinnehmen musste, aber 2!!! Tore erzielen konnte. Gestützt durch einen tollen Auftritt von Daggi im Tor (da war nicht wirklich zu sehen, dass sie kein Training hatte und eigentlich schon zwei Jahre nicht mehr aktiv ist), die dem Gegner schon seine Grenzen aufzeigte, agierte die Abwehr von Minute zu Minute sicherer und brachte die Hagener durch ständige Formationswechsel dazu, viel zu viele Fehler zu machen. Da auch im Angriff diszipliniert agiert wurde, war es nur eine Frage der Zeit, wann sich dies im Ergebnis niederschlagen würde.

"Dies war ein absoluter Pflichtsieg und das sind bekanntermaßen die schwierigsten Siege. Es ist daher sehr hoch zu bewerten, dass die Mannschaft uns gezeigt hat, dass sie auch mit Stresssituationen mittlerweile umgehen kann - es darf nur nicht die Ausnahme sein!" Neben der Torfrau konnte aus einer wieder geschlossen guten Mannschaft Marisa Biondo und Susi Nessitt ihre momentan gute Form bestätigen. "Angesichts der Tatsache, dass wir viel gewechselt haben und fast alle Spielerinnen auch auf "ungewohnten" Positionen spielen mussten ist der 10 Tore-Sieg sehr erfreulich. Jede hat sich voll reingehängt und somit dazu beigetragen, dass wir einen zweistelligen Pluspunktestand haben." Nächsten Mittwoch steht dann das Pokalspiel gegen Dorsten an, eine gute Gelegenheit, nochmals einige Dinge aus zu testen. Wenn die Einsatzbereitschaft stimmt, die Mädels gut trainieren und dies dann auch mal öfter im Spiel umsetzen würden sollten wir auch die nächsten Partien (jedes Spiel ist ein Endspiel) punkten können. Dazu muss aber Jede alles geben und auch mal eine "im Hals querhängende Kröte" schlucken - die Trainer haben immer recht und machen immer das Richtige (auch wenn es nicht immer so ist).


WAZ, 27.01.2004




Ruhr Nachrichten, 27.01.2004




Kordula Breitsprecher

Spiel vom 25.01.2004

TV Germania Kaiserau - bhc II       22:12 (14:7)

Es spielten: Birgit Ronge (2), Marisa Biondo (2), Birgit Huck (2), Kristina Böhme (2), Susi Nessitt (3), Isabelle van der Zanden (TW), Kerstin Mönche (1), Elke Hartmann, Nataša Midžić.

Eine Woche nach dem überraschenden Sieg in Dellwig waren die Chancen in Kaiserau zu punkten spätestens am Samstag Abend sehr geschrumpft. Nachdem am Freitag die Nachricht des Risses der Strecksehne bei Borne schon eine bittere Pille war, war der zusätzliche Ausfall von Julia (Gipsschine linker Arm nach Sturz) Samstag Abend dann der "Supergau". Dennoch war in Kaiserau mehr als eine 10 Tore-Niederlage drin; Isa hielt im Tor mehr, als man einer Feldspielerin zugetraut hätte, leider zeigte die Abwehr (besonders in der ersten Halbzeit) über weite Strecken des Spieles nicht den Einsatz und die Kampfbereitschaft der letzten Woche. Zudem wurden zu viele klare Torgelegenheiten leichtfertig oder unkonzentriert vergeben, so dass Kaiserau sich deutlich für die Niederlage im Hinspiel revanchieren konnte. "Wenn wir nächste Woche keinen Torwart aus dem Hut zaubern können und nicht JEDE bereit ist, weit mehr als 100 % zu geben, wird es schwer werden, die dringenst benötigten Punkte gegen Concordia Hagen einzufahren." Trotz der hohen Niederlage kann man dennoch der Mannschaft zugestehen, durchaus ansehnliche Aktionen raugearbeitet zu haben, leider endeten diese zu oft "am Holz" oder aber es kam statt eines Torwurfes ein "Rückgabe zum gegnerischen Torwart" heraus. Das muss die nächsten Wochen abgestellt werden und zudem ein bedingungsloser Siegeswillen demonstriert werden.


WAZ, 20.01.2004




Ruhr Nachrichten, 20.01.2004




Kordula Breitsprecher

Spiel vom 18.01.2004

SG TuS Dellwig-Stentrop II - bhc II       14:19 (6:9)

Es spielten: Julia Tintrop, Birgit Ronge (6), Marisa Biondo, Birgit Huck (1), Kristina Böhme (3), Susi Nessitt (2), Sabine Bornemann (6), Isabelle van der Zanden (1), Kerstin Mönche, Elke Hartmann, Nataša Midžić

"Na also, unsere Mädels können es doch noch!" Die Fahrt nach Fröndenberg hat sich doch gelohnt. Mit einem völlig verdienten Sieg kehrten unsere Frauen am Sonntagabend aus dem Sauerland zurück. Nach einem anfänglichen 2:0- und 3:2-Rückstand haben unsere Frauen durch eine disziplinierten Spielweise den Gegner unter Kontrolle gehabt und gingen mit einer 3 Tore-Führung in die Halbzeitpause. Durch eine geschlossen gute Deckungsarbeit mit einer starken Torfrau Julia Tintrop dahinter legte die Mannschaft bereits in der ersten Hälfte den Grundstein zum Erfolg. "Es war schon richtig schön, zu sehen, wie in der Abwehr um jeden Ball gefightet wurde und somit der Grundstein für gute Angriffsaktionen gelegt wurde."

Die Mannschaft hat endlich mal wieder den direkten Kampf mit den Gegenspielerinnen (sowohl im Angriff, als auch in der Abwehr) angenommen und den verdienten Lohn kassiert; zudem wurde das Spiel vom Schiedsrichter sehr gut geleitet (auch wenn er zwei Tore von uns nicht gesehen hat) und wir hatten auch teilweise etwas Glück  -  doch das hat ja bekanntlich nur der Tüchtige.

"Man kann keine Spielerin besonders hervorheben, dafür war die mannschaftliche Geschlossenheit zu dominant - ALLE waren einfach spitze!" Wir Trainer haben immer an die Mannschaft geglaubt und hoffen nun, dass dieser sicher nicht erwartete Sieg als Motivationsschub für die Rückrunde dient und wir von Verletzungen verschont bleiben. Wichtig war heute sicher auch der Umstand, dass Borne wieder mit mischte, Elke nach langer Pause wieder am Ball war und wir mit 11 Spielerinnen richtig "Gas geben" konnten. "Was wir noch abstellen müssen, sind unsere 10 Sekunden-Angriffe, nachdem wir minutenlang in der Abwehr um den Ball gekämpft haben. Wir arbeiten 10 Minuten wie verrückt für 3 Tore, um dann innerhalb einer Minute dem Gegner 2 Treffer zu "schenken"." So haben wir uns heute zwei mal fast selbst ein Bein gestellt - in der ersten Halbzeit, als Dellwig von 4:7 innerhalb von 50 Sekunden auf 6:7 verkürzen konnte und dann in der zweiten Halbzeit, als wir nach 7:13, 9:15 und 11:16 den Gegner auf 13:16 herankommen ließen und anschließend einen 7m und eine Zeitstrafe  gegen uns hinnehmen mussten. Den fälligen Strafwurf wehrte Julia ebenso ab wie den anschließenden Nachwurf und im Angriff wurde sogar ein Tor in Unterzahl erzielt.

"Dies hätte in den letzten Wochen 5 Minuten vor dem Ende alles nicht geklappt, da hatten wir einfach keine kämpfende Einheit auf dem Feld, die dem Gegner ganz deutlich den eigenen Siegeswillen anhand der Körpersprache zeigte. Hat heute richtig Spaß gemacht!!! und wie wichtig die Punkte sind zeigen die übrigen Ergebnisse: Concordia Hagen holt die ersten Punkte (Mädels denkt an meine warnenden Worte von Mittwoch und Freitag) gegen Wanne, Unna schlägt Haspe und Sprockhövel verliert - heißt: einem Abstiegsplatz aus eigener Kraft entwischt und manchem Gegner sicherlich vor gro0en Fragezeichen gestellt. WEITER SO!"


WAZ, 16.12.2003




Ruhr Nachrichten, 16.12.2003




Kordula Breitsprecher

Spiel vom 14.12.2003

bhc - TV Wanne       20:23 (13:16)

Es spielten: Julia Tintrop, Birgit Ronge (3), Marisa Biondo, Birgit Huck (1), Kristina Böhme (2), Susi Nessitt (1), Sabine Bornemann (12), Isabelle van der Zanden (1), Kerstin Mönche, Nataša Midžić.

Wir haben schon oft unglücklich verloren, aber diese Niederlage war völlig unnötig, Wanne hat nicht unverdient die Punkte mit genommen. "Wer sich nicht an die einfachsten taktischen Vorgaben hält, unkonzentriert spielt und nicht über die gesamte Spielzeit einen bedingungslosen Siegeswillen zeigt, hat es nicht verdient zu gewinnen. Ich hatte zumindest gedacht, dass die Anweisung hoch zu werfen eine lösbare Aufgabe war, zumal im Training das Tor entsprechend präpariert war. Dies alleine hätte gegen die schwachen Wanner Torleute zum Sieg gereicht; allerdings muss man zum Einen auch werfen und anderseits zielen." Wanne lag bis auf das 5 : 5-Unentschieden in einem temporeichen Spiel ständig in Führung, wobei wir bis zur Halbzeit immer dran bleiben konnten.

Anfang der zweiten Hälfte setzte sich Wanne vorentscheidend mit 6 Toren Vorsprung ab. In dieser Phase war eine bedingungslose Gegenwehr auf die sich anbahnende Niederlage lediglich von Sabine Bornemann und Birgit Ronge, später auch Julia Trintop zu erkennen, der Rest der Mannschft wirkte unkonzentriert und machte den Eindruck einer Kapitulation - das reicht nicht für einen Sieg. In der ersten Halbzeit teilweise sehenswerten Aktionen folgten Abspielfehler auf kurzer Distanz, gut erkämpfte Bälle wurden "ohne Not" dem Gegner regelrecht in die Hände gespielt.

"Diese Formschwankungen innerhalb eines Spieles müssen wir im nächsten Jahr abstellen, ansonsten sitzen wir im Tabellenkeller fest. Ich hoffe, dass die Weihnachtspause Allen gut tut und sich die Spielerinnen fit halten. Abgesehen von Wickede gab es keine wirklich deutlich verlorenen Spiele und Mannschaften wie Wanne, Annen, Sprockhövel oder Menglinghausen haben doch gezeigt, dass mit der richtigen Einstellung (dies fängt bei der Spielvorbereitung an) auch Punkte zu holen sind, allerdings kann Borne nicht alles richten wenn ständig nur mal ein oder zwei Spielerinnen mit ihr "Gas geben" (und alles auch noch auf der Basis, freundlicherweise "auszuhelfen").

Am 07. Januar starten wir wieder mit dem Training und hoffen gegen den Tabellennachbarn aus DO-Süd gut aus den Startlöchern nach der Weihnachtspause zu kommen.


WAZ, 09.12.2003




Ruhr Nachrichten, 09.12.2003




Kordula Breitsprecher

Spiel vom 07.12.2003

TV Unna II - bhc II       12:17 (6:8)

Es spielten: Julia Tintrop, Birgit Ronge (4), Marisa Biondo (3), Birgit Huck (2), Kristina Böhme (2), Susi Nessitt (2), Sabine Bornemann (4), Isabelle van der Zanden, Carmen Kampfrath, Nataša Midžić.

"Puh! Dieser Sieg ist für die Moral und das Selbstvertrauen der Mannschaft Gold wert!"

Mit einem blitzsauberen Start (5 : 0-Führung!!! nach 11 Minuten) überraschten unsere Frauen aus einer kompakt spielenden 6:0-Deckung nicht nur den Gegner, sondern auch den eigenen Trainer. In dieser Anfangsphase nahm Marisa endlich mal ("ich will ja keinen unter Druck setzen ;-)") ihr Herz in beide Hände und erzielte bei vier Versuchen 3 Tore (super Marisa und sorry für das anschließende Banksitzen). Über 1 : 6, danach bekam Borne eine Sonderbewachung, und 3 : 8 kam Unna bis zur Halbzeit durch drei 7m und mit tatkräftiger Unterstützung des Schiedsrichters (warum wird ein Schiedsrichter aus dem Kreis Hellweg angesetzt?????) noch heran. Stürmerfouls, Schrittfehler und Zeitspiel wurden gegen Unna nicht geahndet, grobe Regelwidrigkeiten gegen unsere Truppe nicht gesehen. Dies verunsicherte unser Team derart, dass Unna mit 9 : 8 und später 10 : 9 in Führung ging.

Entgegen der letzten Spiele zeigte die Mannschaft jedoch Einsatz und Willen und immer wieder angetrieben durch Borne, die ihre ganze Routine ausspielte und der Mannschaft in entscheidenden Phasen die Richtung vorgab, gingen wir wieder mit 13 : 11 in Führung, dies geschah knapp 5 Minuten vor Schluss. Den letztendlich vom Papier her deutlichen Endstand haben wir dem gegnerischen Trainer zu verdanken, der seiner Mannschaft mit der angewiesenen, "nummermäßig zugeteilten" Manndeckung vier Tore in den eigenen Nikolausstiefel packte. "Dieser Taktik konnte ich nichts mehr entgegen setzen! Heute hielten sich mal Glück und Pech bei uns die Waage. Dieser Sieg war für Alle unglaublich wichtig, nachdem auch noch Kerstin Mönche kurzfristig ausfiel. Kompliment an die Mannschaft (heute war es endlich mal wieder eine solche), DANKE an Borne und Carmen, Marisa s.o. und wie Lele so treffend bemerkte: es waren nur zwei weitere Punkte gegen den Abstieg  -  aber wir haben sie :-)))) !!!!


WAZ, 02.12.2003




Ruhr Nachrichten, 02.12.2003




Kordula Breitsprecher

Spiel vom 30.11.2003

bhc II - Menglinghauser SV       15:20 (7:12)

Es spielten: Julia Tintrop, Susi Nessitt (3), Birgit Ronge (4), Kristina Böhme (5), Marisa Biondo, Kerstin Mönche, Birgit Huck (2), Carmen Kampfrath, Nataša Midžić, Ute Kulla, Birgit Fleckes, Yvonne Seeliger (1).

Nach einem frühen 0:2-Rückstand konnten wir noch zum 2:2 ausgleichen, bevor Menglinghausen auf 8:3 davon zog. Dieser 5-Tore Vorsprung hatte auch zur Halbzeit Bestand, was insbesondere der tatkräftigen Unterstützung von Ute, Birgit und Yvonne aus der Dritten zu verdanken war; vielen Dank noch einmal. In der zweiten Halbzeit schafften wir es leider nie, einmal auf nur zwei Treffer heran zu kommen, was einerseits an viel Wurfpech (achtmal stand das Aluminium im Wege, dreimal versagten die Nerven vom Strafpunkt aus) lag, andererseits aber auch an Nervenflattern und Unkonzentriertheit. "Wir brauchen einfach mal etwas mehr Glück und vor allen Dingen das Selbstvertrauen und den Siegeswillen der ersten Spiele. Leider kann man Selbstvertrauen nicht wirklich in der Halle trainieren!" Jetzt liegt es überwiegend an der Mannschaft, sich aus diesem Loch zu kämpfen, Ansätze sind da und irgendwann muss und wird die Pechsträhne mit Krankheiten bzw. Verletzungen zu Ende gehen, bis da hin heißt es beißen und den eigenen Schweinehund bekämpfen - Nerven behalten Mädels!!!!


WAZ, 18.11.2003




Ruhr Nachrichten, 18.11.2003




Kordula Breitsprecher

Spiel vom 15.11.2003

TV Wickede - bhc II       20:12 (12:6)

Es spielten: Julia Tintrop, Isabelle van der Zanden (1), Birgit Huck (2), Kerstin Mönche (2), Birgit Ronge (4), Kristina Böhme (3), Marisa Biondo, Susi Nessitt, Carmen Kampfrath, Birgit Kupka.

Bis zur 17. Minute konnten wir dem Tabellenführer Paroli bieten und lagen sogar 4:3 in Führung. Drei schnelle Gegentore führten dann zu einer regelrechten Lähmung unserer Spielerinnen, die im Angriff leichtfertig den Ball abgaben und sich immer wieder mit Gegenstößen überlaufen ließen. Über 10:4 und einem Halbzeitsand von 12:6 baute Wickede seinen Vorsprung auf 15:6 aus. "Wir sind einfach in der Abwehr zu schwach, hinzu kommt noch, dass wir seit dem dritten Spieltag nicht mehr in der gleichen Besetzung antreten konnten. Zudem waren natürlich alle von dem Ausfall von Mandy Stutte geschockt." In den nächsten beiden Wochen heißt es nun, arbeiten und laufen, bis die Schuhe qualmen. Die Ergebnisse zeigen, dass jeder jeden schlagen kann und mit einer mannschaftlichen Geschlossenheit und Siegeswillen kann man eine Menge erreichen. Erste Ansätze waren auch in Wickede zu sehen, wo man nach einem 9 Tore-Rückstand sich nicht hat "abschlachten" lassen.

"Spielerisch können wir mit den eingespielten Mannschaften noch lange nicht mithalten, das ist aber auch nicht unser Ziel. Wir wollen nicht absteigen; packen wir's an.

Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei Carmen (die ja eigentlich nur trainieren will - wie kann sowas sein????) und Birgit Kupka, die eingesprungen sind und somit sicherlich den einen oder anderen Zusammenbruch verhindern konnten :-)


WAZ, 11.11.2003




Ruhr Nachrichten, 11.11.2003




Katja Niehörster

Spiel vom 09.11.2003

bhc II - DJK BW Annen       9:12 (6:7)

Es spielten: Julia Tintrop, Susanne Nessitt (1), Isabelle van der Zanden, Kristina Böhme (5), Marisa Biondo (1), Elke Hartmann, Kerstin Mönche (2), Birgit Huck, Nataša Midžić.

Die Bezirksliga-Frauen des bhc unterlagen der DJK BW Annen mit 9:12. In der insgesamt torarmen Partie lief der bhc, der ohne Mandy Stutte und Birgit Ronge antreten musste, immer einem Rückstand hinterher. Nachdem die Gäste schon auf 3:6 davon gezogen waren, konnte das Team von Kordula Breitsprecher und Jochen Pohl allerdings zur Pause noch auf 6:7 verkürzen. Doch in der zweiten Spielhälfte machten sich wie schon in der Vorwoche der Kräfteverschleiß und das Fehlen von Wechselmöglichkeiten bemerkbar. Trotz einer sehr guten Leistung von Torfrau Julia Tintrop, die sechs Siebenmeter des Gegners halten konnte, unterlag der bhc am Ende mit 9:12. Trainer Jochen Pohl: "Die Abwehrleistung war in Ordnung, aber im Angriff waren wir einfach zu harmlos."


WAZ, 05.11.2003




Ruhr Nachrichten, 04.11.2003




Jochen Pohl

Spiel vom 02.11.2003

TSG Sprockhövel - bhc II       20:17 (10:10)

In einem technisch schwachen Spiel konnten sich unsere Frauen nicht gegen Sprockhövel durchsetzen, da bedingt durch die Ausfälle von Mandy (Verletzung) und Elke (Urlaub) der Rückraum nicht die Sprockhöveler Abwehr knacken konnte. In der ersten Halbzeit waren einfach alle in der Abwehr zu langsam auf den Füssen und hatten grosse Probleme zu verschieben. Im Angriff dauerte es einige Zeit, bis alle verstanden, wie eine 4-2 Abwehr zu knacken ist. Mit einem 10:10 gingen wir in die Pause und waren guten Mutes, alle Probleme im 2. Durchgang in den Griff zu bekommen. Den besten Start erwischte dabei Ohmi, die uns bis zur 35. Minute 2 Tore Vorsprung heraus holte. Leider wurde ihr Lauf und auch der der Mannschaft durch eine völlig unverständliche rote Karte jäh gestoppt. Die Mannschaft versuchte weiterhin tapfer und diszipliniert den Vorsprung zu halten, jedoch ging der Faden durch etliche Zeitstrafen und 7m gegen uns (und nur gegen uns) völlig verloren und gegen Ende des Spiels verliessen uns dann die Kräfte und somit auch die Konzentration. Als Folge daraus konnten dann klare Torchancen nicht mehr genutzt werden und das Spiel kippte in der 54 Minute.

Trotz reger Trainingsbeteiligung und deutlich sichtbaren Fortschritten konnte man jedoch sehen, dass noch ein langer Weg bis zum Klassenerhalt vor uns liegt, da im Spiel doch einige Dinge anders laufen als im Training. Jedoch sollte niemand den Kopf hängen lassen, sondern weiter eifrig am Ball bleiben.

Vielen Dank möchte ich auf diesem Wege Borne aussprechen, die uns vor schlimmeren bewahren konnte und gern häufiger Helfen „darf“.


WAZ, 15.10.2003




Ruhr Nachrichten, 14.10.2003




Kordula Breitsprecher

Spiel vom 12.10.2003

bhc II - HSG Haspe/Westerbauer II       13:13 (4:3)

Es spielten: Julia Tintrop, Susanne Nessitt (2), Isabelle van der Zanden, Kristina Böhme (5), Marisa Biondo, Elke Hartmann (2), Kerstin Mönche, Birgit Ronge (1), Birgit Huck, Mandy Stutte (3), Nataša Midžić.

Mit hängenden Ohren verließen unsere Spielerinnen das Feld, dabei hatten sie einen weiteren Punkt zum Klassenerhalt erspielt. Sicher war nach der 11:6 - Führung Mitte der zweiten Halbzeit mehr drin, dennoch sind wir Trainer mit 5 Punkten aus drei Spielen sehr zufrieden, wer hätte das vor Saisonbeginn erwartet?

Nach wiederum nervösen Beginn unserer Truppe mit einem 0:2 Rückstand lieferten sich beide Mannschaften eine wahre "Abwehrschlacht" mit sehr guten Torhüterinnen. Logische Folge waren nur insgesamt 7 Tore in Halbzeit eins. Über 7:4 kämpfte sich unser Team auf besagte 11:6 Tore weg, bevor teilweise unglücklich, zum Teil aber auch überhastet oder unkonzentriert der Ball verloren wurde und Haspe diese Fehler eiskalt ausnutzte. Am Ende stand über die gesamte Spielzeit gesehen ein gerechtes Unendschieden auf dem Papier.

"Es ist zwar ein ganz kleines bisschen schade für die Truppe, aber ich bin ganz froh, nicht zu null oben in der Tabelle zu stehen. Die Mannschaft hat heute hoffentlich gesehen, dass jede Unaufmerksamkeit (noch) sofort bestraft wird, wir aber dennoch mit entsprechendem Kampf immer für einen Punkt gut sind. Wenn der Trainingseinsatz und die mannschftliche Geschlossenheit weiter stimmen, wird das nicht der letzte Punktgewinn gewesen sein, dafür heißt es aber immer wieder neu "beißen" - packen wir es an!!!!"


WAZ, 08.10.2003




Ruhr Nachrichten, 07.10.2003




Kordula Breitsprecher

Spiel vom 05.10.2003

SC Concordia Hagen - bhc II       14:21 (4:8)

Es spielten: Julia Tintrop, Susanne Nessitt, Isabelle van der Zanden (1), Kristina Böhme (4), Marisa Biondo, Elke Hartmann (2), Birgit Ronge (6), Birgit Huck, Nataša Midžić (1), Mandy Stutte (7).

In einem zu Beginn sehr nervösen Spiel brauchten die BHC-Damen fast 20 Minuten, um vom einzigen Unentschieden im Spiel (4:4) bis zur Halbzeit eine 8:4-Führung zu erkämpfen. Auffälligster "Akteur" des Gegners war der Schiedsrichter, der es aber trotz eines 7m-Verhätnisses von 14 : 7 für Hagen und 5 : 1 Zeitstrafen gegen uns nicht schaffte, die Punkte an Hagen zu verschenken.

Der BHC, der ohne Trainer Jochen Pohl und Kerstin Mönche in Hagen antreten musste, zeigte nach übernervösem Beginn mit schwachem Abwehrverhalten einen enormen Kampfeswillen. "Die Art und Weise, wie die Mannschaft das Spiel gewonnen hat war fantastisch. Es wurde gekämpft und vor allen Dingen stets diszipliniert gespielt, egal was gepfiffen wurde. Der Lohn sind zwei weitere Punkte gegen den Abstieg und für das eigene Selbstvertrauen!"

Garant des Sieges war eine über die Spielzeit ümmer besser agierende Abwehr mit eine wieder stark spielenden Torfrau Julia Tintro, die unter anderem sieben 7 m-Würfe entschärfte.


WAZ, 30.09.2003




Ruhr Nachrichten, 30.09.2003




Kordula Breitsprecher

Spiel vom 28.09.2003

bhc II - TV Germania Kaiserau       17:14 (9:8)

Es spielten: Julia Tintrop, Susanne Nessitt, Isabelle van der Zanden (2), Kristina Böhme (4), Marisa Biondo, Elke Hartmann, Kerstin Mönche, Birgit Ronge (5), Birgit Huck (1), Nataša Midžić, Mandy Stutte (5).

Saisonstart geglückt!

Wir (Jochen und ich) freuen uns für die Mannschaft, dass die Strapazen der Vorbereitung solche Früchte getragen haben. In einem nicht besonders guten, aber bis zum Schluss spannenden Spiel siegte die Zweitvertretung des BHC etwas glücklich, aber hochverdient. Aus einer mannschaftlich geschlossen auftretenden Mannschaft ragte Torfrau Julia Tintrop als sicherer Rückhalt heraus. Die Mannschaft hat hervorragend gekämpft und sich dem Gegner als Team gestellt. Ich hoffe, dass dieser Sieg Selbstvertrauen für die Saison gibt. Wir haben zwar gewonnen, aber nicht mehr als zwei Punkte gegen den Abstieg errungen - und das reicht nicht. Dennoch sehen wir optimistisch in die Zukunft, wenn die Einstellung des Teams so bleibt.







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