2. Jugendtrainingslager des bhc im Summercamp Heino

1.-5. Oktober 2007


Jugendtrainingslager in Holland



Nach dem erfolgreichen Trainingslager im letzten Jahr ging es auch in diesen Herbstferien für 5 Tage zum Summercamp Heino in die Niederlande.

Mit 32 Kindern und Jugendlichen und 6 Betreuern machten wir uns am Montag auf den Weg. Jutta hatte die ganze Fahrt super organisiert und schon die Anreise, für die sich die Eltern dankenswerterweise zur Verfügung gestellt hatten, klappte erstaunlich gut - wenn man davon absieht, dass unsere Kolonne irgendwann zerbröselte und der eine oder andere doch erst nach kleineren Umwegen im Camp eintrudelte.

Aber es sind alle angekommen und nach der Zimmerverteilung und einem Mittagsimbiss stand am Nachmittag schon die erste Trainingseinheit in der Halle auf dem Programm. Während der Hallenzeiten tummelten sich jeweils die männliche D-Jugend mit den Trainern Udo und Florian, die männliche B-Jugend mit ihrem Trainer Andreas und die weibliche C-Jugend mit den Trainerinnen Meike und Katja in der nicht übertrieben großen Halle. Auch das klappte trotz der Enge wirklich gut, und alle mitgebrachten Hilfsmittel wie Koordinationsleitern, Hütchen, Hürden, Seilchen, Bälle aller Art usw. waren ständig im Einsatz.

Neben dem täglichen Hallentraining stand bereits morgens um 7:15 Uhr jeweils ein Morgenlauf auf dem Programm, und meist ging es zusätzlich noch mal zum Schwimmen, zum Fußballspielen oder noch mal in die Halle. Meine Bewunderung gilt natürlich allen, die sich tatsächlich jeden Morgen zum Laufen aufgerafft haben, mich hat leider eine Erkältung daran gehindert. Insgesamt haben wirklich alle Aktiven beim Training sehr gut mitgezogen und ließen sich meist nur durch Krankheit oder Schmerzen jeglicher Art stoppen. Aus Betreuersicht sicher das Wichtigste: Es hat sich niemand verletzt, es ist niemand ernsthaft krank geworden.

Ein Höhepunkt des Trainingslagers waren die beiden Trainingsspiele gegen die Auswahlspielerinnen aus dem Mendener Raum, die ebenfalls gerade eine Trainingswoche im Camp absolvierten. Am Dienstag spielten unsere C-Mädchen gegen die C-Auswahl, allerdings mit einiger Unterstützung der B-Jugend-Auswahlspielerinnen. Am Mittwoch trat unsere männliche B-Jugend gegen die B-Auswahl an. Es waren beides faire Spiele, in denen sich unsere Jungs und Mädchen kräftig ins Zeug legten, aber auch die athletisch und technisch sehenswerte Spielweise der Auswahlspielerinnen bewundern konnten.

Ein weiterer Höhepunkt sollte eigentlich am Mittwochnachmittag das Waldspiel "Krieg der Farben" sein, das leider wegen starken und andauernden Regens gestrichen werden musste. Danach stand das Camp erst mal unter Wasser und auch die Sporthalle wurde unbenutzbar.

Am Donnerstag ging es zum Freizeitpark Slagharen, bei dem für jeden was dabei war: Freier Fall, Achterbahn mit Looping, Riesenrad, Wasserrutschbahnen, Kettenkarussell, 4-D-Kino und für die nicht ganz so Mutigen wie mich Pferdekarussell, Fliegender Elefant und Wasserorgeltheater. Gleichzeitig gab es am Donnerstag die Geburtstage von Jutta und Felix Argast zu feiern. An dieser Stelle noch einmal ein besonderer Dank an Jutta, dass sie trotzdem die Woche mit uns verbracht hat und natürlich für die tolle Organisation. Ein Dankeschön geht natürlich auch an den Förderverein, der den Ausflug nach Slagharen ermöglicht hat.

Nach der letzten Trainingseinheit am Freitag, bei der man einigen doch eine gewisse Erschöpfung anmerkte, ging es mittags wieder nach Bochum zurück - wiederum dank des Einsatzes der angereisten Eltern und auch wieder mit dem einen oder anderen Umweg unterwegs.

Viel Wichtiges habe ich jetzt natürlich ausgelassen: die Ausdauer der D-Jungs und Mädchen beim Tischtennisspielen, der ewige Sand überall, die nervigen Mücken, die Qualität des Essens, Florians unermüdlicher Einsatz, Udos akribische Trainingsplanung, "Opa Moschek" und und und … Aber ich wollte keinen Roman schreiben und vielleicht möchten ja auch noch andere die Fahrt kommentieren.

Auf jeden Fall fand ich den Trainingseinsatz aller Beteiligten toll, der Umgang untereinander war sehr angenehm, und "fast alle" haben es uns Betreuern eigentlich sehr leicht gemacht - auch wenn die "großen Jungs" sich manchmal bestimmt etwas gegängelt fühlten. Ich würde jederzeit wieder mitfahren und danke zum Schluss noch mal den Eltern, die uns ihre Kinder anvertraut, die Hin- und Rückfahrt mitgetragen und uns mit unendlich viel Essen versorgt haben.

Katja


Info Summercamp HEINO in Holland



Hier einige Schnappschüsse...






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